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GALLENSTEINLEIDEN

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Startseite » Artikel - Veröffentlichung » Artikel » Die Schilddrüse
Freitag, 15 Dez 2017

Die Schilddrüse

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Die gesunde Schilddrüse befindet sich im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfes und wiegt bis 18 gr. bei Frauen und bis 25 gr. bei Männern. Sie produziert die Schilddrüsenhormone (T3 und T4), die zahlreiche Stoffwechselprozesse beeinflussen. Der wichtigste Faktor für eine normale Schilddrüsenfunktion ist eine ausreichende Jodzufuhr. Eine zu geringe Jodaufnahme über die Nahrung führt zunächst zu einer ausgleichenden Vergrößerung der Schilddrüse (Struma). Wenn der Jodmangel über Jahre/Jahrzehnte besteht, kommt es zur knotigen und zystischen Veränderungen sowie zur Verkalkungen im Schilddrüsengewebe. Erbliche Faktoren spielen hier auch eine wichtige Rolle.

Dabei hat die Mehrheit der betroffenen Menschen mit Struma eine normale Schilddrüsenfunktion. Es kann aber zur Über- bzw. Unterproduktion von Schilddrüsenhormonen, zur Bildung von autonom arbeitenden Bezirken und selten auch zur bösartigen Entartung der Veränderungen. Eine weitere Ursache von Schilddrüsenkrankheiten sind entzündliche Veränderungen des Organs und Autoimmunerkrankungen.

 

 

Deutschland ist ein Jodmangelgebiet und dies erklärt die erhöhte Häufigkeit der Schilddrüsenerkrankungen in der Bundesrepublik. Die Zahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter. Es wird geschätzt, dass ca. 20 Millionen Deutschen Veränderungen der Schilddrüse aufweisen. Durch die verbesserte Jodzufuhr in den letzten 2 bis 3 Jahrzehnten ist die Zahl der Veränderungen an den jüngeren Generationen zurückgegangen. Mittlere bis ältere Generationen sind stärker betroffen. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Die verschiedene Schilddrüsenerkrankungen verursachen zum Teil charakteristische Symptome aber auch unspezifische Beschwerden. Hinweise auf eine Überfunktion sind: vermehrte Nervosität, schneller Herzschlag (Tachykardien), feinschlägiger Tremor, Gewichtsverlust, vermehrtes Schwitzen, Durchfälle, Abneigung gegen Wärme. Typische Symptome einer Unterfunktion sind: Allgemeine Verlangsamung mit vermehrter Müdigkeit und Leistungsminderung, Kälteempfindlichkeit, Zunahme des Körpergewichts, Veränderung der Stimme (heisere und raue Stimme), trockene, schuppige und blasse Haut, Verstopfung, Antriebsminderung bis zur Depression, teigige Schwelung der Augenlidern und der Hände.

Außerdem können lokale Beschwerden im Halsbereich bestehen, z.B. Enge- und Druckgefühl, häufig Kloß- und Fremdkörpergefühl, seltener auch Schmerzen. Patienten berichten auch über Zunahme des Halsumfangs. Alle obengenante Symptomen kommen nicht nur bei Schilddrüsenerkrankungen vor sondern können bei einer Vielzahl von Krankheiten auftreten. Typisches Symptom für eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Morbus Basedow) mit Überfunktion ist die Augenbeteiligung mit Schwellung der Augen.

Bei Verdacht auf eine Funktionsstörung der Schilddrüse kann der Hormongehalt im Blut rasch durch speziellen Bluttests ermittelt werden. Anschließend kann der Schilddrüsengewebe durch eine Ultraschalluntersuchung mit großer Genauigkeit betrachtet werden. Die weitere Abklärung von knotigen Veränderungen erfolgt durch die Schilddrüsenszintigraphie. Dabei kann die Funktion der Knoten (ob es um über- bzw. unterfunktionierende Knoten handelt) gezeigt werden. Ein weiteres diagnostisches Mittel ist die Feinnadelpunktion der Knoten zur Gewebegewinnung.

Die Therapie der Schilddrüsenerkrankungen kann medikamentös sein (z.B. Jod- + Hormontabletten, die ein weiteres Wachstum der Schilddrüse bzw. der Knoten verhindern sollen). Bei großen Strumen ist die Radiojodbehandlung und die Operation die Methoden der Wahl. In Deutschland werden jährlich ca. 100.000 Schilddrüsenoperationen durchgeführt. Je nach Größe der Schilddrüse, Funktionsstörung und Patient entscheidet der behandelnde Arzt für die passende Methode. Bei Verdacht auf Bösartigkeit ist die Operation angezeigt.

Da eine Funktionsstörung der Schilddrüse zahlreiche Symptome zeigt, sollte man immer daran denken und die Schilddrüsenwerte kontrollieren.