Tools

Dr Sevastiadis

Γενικη Χειρουργικη

LOADING
PREV
NEXT
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/778541holo_de.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/735994vouvon1_de.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/263551foto_Thyroeidis.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/891747entero1_de.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/220044omfa2.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/132050aimoroides.jpg
http://drsevastiadis.gr/components/com_gk3_photoslide/thumbs_big/753508sirigio_de.jpg

informiert rechtzeitig

  • GALLENSTEINLEIDEN
  • Leistenbruch
  • Die Schilddrüse
  • Dick- und Mastdarmkrebs
  • Nabelbruch
  • Das Hämorrhoidalleiden
  • Analfistel / Analabszess

GALLENSTEINLEIDEN

Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Organ und liegt an der Unterseite der Leber. Darin wird die Galle gespeichert, die die Leber produziert.

Mehr

Leistenbruch

Der Leistenbruch (auch Leistenhernie oder Inguinalhernie genannt) wird meistens als schmerzlose Schwellung..

Mehr

Die Schilddrüse

Die gesunde Schilddrüse befindet sich im vorderen Halsbereich unterhalb des Kehlkopfes und wiegt bis 18 gr. bei Frauen und bis 25 gr. bei Männern..

Mehr

Dick- und Mastdarmkrebs

Der Dick- und Mastdarmkrebs ist einer der häufigsten Krebsarten der Menschen. Er ist der dritthäufigste bei den Männern und der zweithäufigste bei den Frauen. ..

Mehr

Nabelbruch

Der Nabelbruch (Nabelhernie) äußert sich als eine Vorwölbung im Nabel oder in unmittelbarer Nähe.  Häufig treten Schmerzen auf...

Mehr

Das Hämorrhoidalleiden

Die Hämorrhoidalblutgefäße bilden im Enddarmbereich ein natürliches Polster und dichten zusammen mit dem Schließmuskel den After ab...

Mehr

Analfistel / Analabszess

Wenn sich vom Mastdarm ein krankhafter Verbindungsgang zur Hautoberfläche ausbildet, spricht man von einer Analfistel ...

Mehr
Startseite » Artikel - Veröffentlichung » Artikel » Dick- und Mastdarmkrebs
Freitag, 15 Dez 2017

Dick- und Mastdarmkrebs

E-Mail Drucken PDF

Der Dick- und Mastdarmkrebs ist einer der häufigsten Krebsarten der Menschen. Er ist der dritthäufigste bei den Männern und der zweithäufigste bei den Frauen. Die Häufigkeit nahm in den entwickelten Industrieländern in den letzten Jahrzehnten zu, in Europa gibt es ein Nord-Süd-Gefälle mit weniger Betroffenen in den südlichen Ländern.

 

 

Ca. 35.000 Männer und 30.000 Frauen erkranken daran pro Jahr in Deutschland. In der Welt sind es ca. 1.200.000. Daran versterben ca. 600.000 im Jahr. Man schätzt, dass 5- 6% der Deutschen im Laufe ihres Lebens an Dick- und Mastdarmkrebs erkranken werden. Die Erkrankung nimmt nach dem 50 LJ an Häufigkeit deutlich zu, das Durchschnittsalter ist bei Männern 69J. und bei Frauen 75J.

Die Ursachen für die Entstehung des Darmkrebses sind nicht eindeutig geklärt. Nur ca. 5% der Tumoren sind erblich und genetisch durch bestimmte Veränderungen im genetischen Material bestimmt. Das restliche 95 % tritt vereinzelt (sporadisch) auf und kann im Prinzip Jeden treffen. Faktoren, die mit einem vermehrten Auftreten von Darmkrebs einhergehen sind: geringe körperliche Aktivität, Übergewicht, erhöhte Alkoholzufuhr (unabhängig vom Art des Alkoholgetränkes), nicht ausgewogene Ernährung mit hohem Anteil von rotem und verarbeitetem Fleisch und geringem Anteil an Gemüsen und Obst. Vitaminpräparate und andere Mineralien bzw. Zusatzstoffe konnten in Studien keinen sicheren und eindeutigen Effekt zeigen (in manchen Fällen ist eine schädliche Wirkung sogar nicht ausgeschlossen). Letzte Studien bestätigen die lange vermutete protektive Wirkung von Aspirin, aber aufgrund der verschieden und z. T. schweren Nebenwirkungen (z.B. Magengeschwür, Blutungen im Magen-Darm-Trakt etc.) kann noch keine generelle Empfehlung ausgesprochen werden.

Das Hauptgewicht bei dieser Erkrankung muss auf die Seite der Vorsorge und der Früherkennung fallen, da sie relativ einfach durch eine Darmspiegelung nachgewiesen werden kann. Bei Erkennung in einem frühen Stadium ist die Erkrankung heilbar. Außerdem kann man dabei die sogenannten Vorläufer von Krebs entdecken, die sog. Polypen (Schleimhautgeschwulste), und entfernen noch in einem Stadium, als diese noch gutartig sind. Es ist nachgewiesen, dass der Dick- und Mastdarmkrebs hauptsächlich aus solchen Polypen entsteht.  Dieser Prozess der Veränderung eines gutartigen Polypen zu einem bösartiger Geschwulst kann viele Jahre dauern, so dass hier die Möglichkeit besteht durch die Darmspiegelung solche Polypen zu entfernen und so das Risiko eines Dick- und Mastdarmkrebs deutlich zu senken. Hier muss man betonen, dass nicht jeder Polyp zum Krebs werden kann sondern nur ein kleiner Teil davon und dass es leider Dickdarmkrebs auch aus anderen Wegen ohne den Zwischenstadium von Polypen entsteht. Eine Dickdarmspiegelung ist für jeden ab dem 50LJ generell empfohlen und  die Kosten werden von den Krankenkassen übernohmen. Bei Verwandten ersten Grades eines Patienten mit Dick- und Mastdarmkrebs ist das Risiko auch selber zu erkranken deutlich höher, insbes. wenn der betroffene Verwandte jünger als 50J alt ist. Dann sollte man mit der Darmspiegelung 10J. vor dem Erkrankungsalter des betroffenen Verwandtes beginnen. Man muss hier erwähnen, dass es für Jeden, je nach Alter, Verwandtschaft mit Erkrankten (1en bzw. 2en Grades, wie viele Verwandte betroffen sind, Alter derselben, welche andere Krebsarten kamen bis jetzt in der Familie vor etc.), Auftreten von Polypen in der Darmspiegelung (und wenn Ja, wie viele, welcher Art), Vorhandensein von chronischen Darmerkrankungen etc. sollte ein individuelles Vorsogeplan gemacht werden.

Ein wesentliches Problem für die Erkennung des Dick- und Mastdarmkrebs ist, dass es oft erst in fortgeschrittenem Stadium Beschwerden bereitet. Dies macht den Wert einer Vorsorge-Darmspiegelung auch wenn keine Beschwerden bestehen umso grösser. Symptome sind: Blut im Stuhl, Änderung der Stuhlgewohnheiten, abwechselnd Durchfälle und Verstopfung, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, Blutarmut.

Die Therapie von Dick- und Mastdarmkrebs ist die operative Entfernung des betroffenen Dick- und Mastdarmanteiles zusammen mit den gehörigen Lymphknoten. Je nach Stadium sind die zusätzliche Chemotherapie sowie die Chemotherapie und die Bestrahlung speziell für den Mastdarmkrebs notwendig. In bestimmten Fällen ist es besser vor der eigentlichen Operation eine Chemotherapie bzw. Chemotherapie und Bestrahlung durchzuführen. Das gleiche gilt auch für Metastasen in der Leber, die in vielen Fällen operiert werden können mit sehr guten Ergebnissen. All diese sowie die kontinuierliche Entwicklung der Medikamente brachten eine wesentliche Steigerung der Heilungschancen und deutliche Lebensverlängerung mit Steigerung der Lebensqualität von Erkrankten. Sie können mittlerweile ein "normales" Leben führen mit Teilnahme an allen Aktivitäten. Ebenfalls durch die wesentliche Besserung der verwendeten Materialien und das konsequente Training der Betroffenen ist das Vorhandensein einen künstlichen Darmausgangs ein geringes Hindernis geworden.

Also die wichtige Mitteilung ist: Vorsorge rettet auch in diesem Fall Leben und Hören Sie auf Ihrem Körper. Änderungen der Darmfunktion sollen nicht vernachlässigt werden und erst mit mehrmonatiger Verspätung einen Arzt aufsuchen, wenn die Symptome der Erkrankung unübersehbar sind