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Startseite » Artikel - Veröffentlichung » Artikel » GALLENSTEINLEIDEN
Freitag, 15 Dez 2017

GALLENSTEINLEIDEN

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Die Gallenblase ist ein birnenförmiges Organ und liegt an der Unterseite der Leber. Darin wird die Galle gespeichert, die die Leber produziert. Die Galle wird von der Gallenblase “herausgepresst“ wenn im Magen-Darmtrakt Nahrung ankommt. Die Gallensäuren helfen bei der Spaltung der Essensbestandteile, insb. der Fetten. Die häufigste Erkrankung der Gallenblase ist das Gallensteinleiden (Cholelithiasis).

Die Bildung von Gallensteinen kommt sehr häufig vor. Zwischen fünfzehn und zwanzig Prozent aller Deutschen haben Gallensteine, viele davon wissen es gar nicht. Oftmals machen sich Gallensteine erst infolge schmerzhafter Beschwerden bemerkbar. Gallensteine können typischerweise eine Gallenkolik verursachen.

Insgesamt betrachtet, handelt es sich bei Gallensteinen um Ansammlungen von Kristallen in unserer Gallenblase. Der Großteil der Gallensteine besteht aus Cholesterin, einige sind auch aus Bilirubin und-oder Pigmentmaterial zusammengesetzt. Des Weiteren bilden sich auch gemischte Gallensteine. Gallensteine können bis zu mehrere Zentimeter groß werden.

Es gibt mehrere Faktoren, die das Risiko für die Bildung von Gallensteinen erhöhen, wie beispielsweise das Alter oder das weibliche Geschlecht. Insbesondere ab dem 40. Lebensjahr ist das Risiko höher, Gallensteine zu entwickeln und Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Weitere mögliche Risikofaktoren sind starkes Übergewicht, starke sowie rasche Gewichtsabnahme, fett-, cholesterin- und kohlenhydratreiche  Ernährung, zu wenig Bewegung oder die Einnahme von Östrogenen. Eine genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Die Entstehung von Gallensteinen wird auch durch die folgenden Faktoren gefördert: Schwangerschaft, Diabetes, Störung der Nebenschilddrüsen, Morbus Crohn oder die Einnahme der Anti-Babypille.

Wie oben erwähnt, reagiert die Gallenblase auf die Nahrungsaufnahme, insb. auf fettreiche Mahlzeiten. Deswegen treten die typischen starken Gallenkoliken nach Genuss üppiger fettreicher Speisen. Gallenkoliken machen sich im rechten sowie mittleren Oberbauch bemerkbar und sind oftmals noch bis in den Rücken oder der rechten Schulter spürbar. Parallel kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Solche Schmerzen führen die Patienten meistens zum Arzt, damit die richtige Therapie eingeleitet wird. Durch klinische Untersuchung, Ultraschall des Bauchraumes und Bluttests wird die Diagnose gestellt.

Darüber hinaus können auch untypische Oberbauchbeschwerden auftreten, wie z.B. Druck- und Völlegefühl und vermehrte Blähungen. Außerdem kann es vorkommen, dass man bestimmte Speisen oder Getränke nicht gut vertragen kann, z.B. fette und gebratene Gerichte sowie Kaffee. Beschwerden, die durch Gallensteine ausgelöst werden, können unterschiedlich sein und anderen Erkrankungen ähneln, wodurch nicht immer gleich erkannt wird, dass es sich um Gallensteinleiden handelt. Ferner kann es zur Urinverfärbung (dunkel bis bräunlich) und des Stuhlgangs (heller) kommen. In manchen Fällen entwickelt sich eine Gelbsucht (Ikterus), wobei sich die Haut leicht gelblich verfärbt. Dann handelt es sich um Komplikationen des Gallensteinleidens mit Verschluss der Gallenwege durch die Steine, die zur schwerwiegenden Erkrankungen führen können, wie Entzündung der Gallenblase und der Gallenwege und die befürchtete Entzündung der Bauchspeicheldrüse. Insgesamt sind Gelbsucht, Fieber, Schüttelfrost und Erschöpfung Alarmzeichen, die sofort zum Arzt führen müssen. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) bedarf manchmal intensivmedizinische Betreuung.

Die Behandlung des Gallensteinleidens ist, wenn Beschwerden auftreten, die operative Entfernung der Gallenblase. Dies geschieht mit einer Bauchspiegelung, dabei wird durch wenige kleine Schnitte in der Bauchdecke  die Galleblase entfernt. Die Operation wird meistens sehr gut vertragen und die Patienten bleiben eine Nacht im Krankenhaus. Die Statistiken zeigen, dass pro Jahr etwa 200,000 Gallenblaseoperationen in Deutschland durchgeführt werden. Eine der häufigsten Operationen überhaupt. Allerdings besteht kein Operationsbedarf, wenn man keinerlei Beschwerden hat. Bloß die Feststellung von Steinen in der Gallenblase bedeutet nicht, dass zur Operation kommen muss. Erst die Beschwerden machen den Eingriff notwendig.

Ebenso ist es auch mit den immer häufiger diagnostizierten Gallenblasenpolypen. Erst ab eine Größe von 1cm ist die Operation angeraten. Bei kleineren Polypen ist die Kontrolle mittels Ultraschall einmal jährlich empfohlen. Zum Schluss sollte man betonen, dass der Gallenblasenkrebs ein sehr seltener Tumor ist.

GALLENBLASE UND BENACHBARTE ORGANE