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GALLENSTEINLEIDEN

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Der Leistenbruch (auch Leistenhernie oder Inguinalhernie genannt) wird meistens als schmerzlose Schwellung..

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Startseite » Artikel - Veröffentlichung » Artikel » Leistenbruch
Freitag, 15 Dez 2017

Leistenbruch

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Der Leistenbruch (auch Leistenhernie oder Inguinalhernie genannt) wird meistens als schmerzlose Schwellung bzw. Vorwölbung in der Leistenregion bemerkt. Zum Teil klagen die Patienten über Brennen, Ziehen, Druckgefühl oder leichte Schmerzen. Für die Entstehung der Hernie ist eine Schwachstelle in der Bauchdecke im Bereich des Leistenkanals verantwortlich.

Ein Leistenbruch entsteht, wenn durch eine sogenannte Bruchpforte, sprich eine Schwachstelle bzw. Lücke in der Bauchdecke (hier in der Leiste), treten dabei Teile der Eingeweide, z.B. Teile des Darms, aus der Bauchhöhle hervor. Es kann angeboren oder erworben sein.

Es handelt sich um eine sehr häufige chirurgische Erkrankung, Leistenbrüche sind bei Männern wesentlich häufiger als bei Frauen. Etwa 80 Prozent aller Leistenhernien treten bei Männern auf. Die rechte Seite ist etwas häufiger und 15 Prozent betreffen beide Seiten. Ein angeborener Bruch kommt bei etwa 3 Prozent aller Kinder vor.

Die Diagnose erfolgt nach Anamneseerhebung und einer körperlichen Untersuchung. In einigen Fällen ist eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) hilfreich. Dadurch kann man andere Krankheiten ausschließen, die ähnliche Symptome wie ein Leistenbruch verursachen können. Hierzu gehören beispielsweise Lymphknotenvergrößerungen, Tumoren, Aussackungen von Gefäßen oder die sogenannte weiche Leiste, die häufig bei Sportlern auftritt.

Der Leistenbruch bereitet in den meisten Fällen wenig Beschwerden. Allerdings kann es zu Problemen durch zunehmende Größe kommen und seltener zu schweren Komplikationen führen, wenn es zur Einklemmung des Bruchinhalts kommt. Dies passiert  wenn die im Bruchsack befindlichen Eingeweide (z.B. Teile des Darms) in der Bruchpforte eingeklemmt werden und dadurch die Durchblutung des eingeklemmten Gewebes vermindert oder unterbunden wird. Dabei treten starke Schmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen auf. Eine eingeklemmte Hernie muss zur sofortigen ärztlichen Behandlung, ansonsten führt sie zum Darmverschluss (Ileus) mit nachfolgender lebensbedrohlicher Bauchfellentzündung (Peritonitis) und Blutvergiftung (Sepsis).

Die Behandlung erfolgt in der Regel durch einen chirurgischen Eingriff. Die Operation ist die einzige wirksame Therapieoption bei einem Leistenbruch. Eine konservative Therapie gibt es nicht. Ein Leistenbruch wird sich niemals von selbst zurückbilden, sondern die Bruchlücke wird im Laufe der Jahre immer größer.

Die Operation erfolgt in offener Technik oder minimal-invasiv durch kleine Schnitte in der Bauchdecke. Bei beiden Methoden wird der Bruchinhalt in den Bauchraum zurückverlagert, die Bruchpforte wird in der Bauchdecke mit Einlage eines Kunststoffnetzes verschlossen und stabilisiert. Die Entscheidung welche OP-Methode bei welchem Patienten sollte nach ausführlicher Besprechung zwischen Arzt und Patient fallen. Ebenso ausführlich müssen die Informationen über die mögliche Komplikationen sein. Eine kurzfristige stationäre Behandlung sollte eingeplant werden, aber die ambulante Operation ist sicherlich auch möglich.